Der Mensch ist ein Beziehungswesen. Doch im Alltag verlieren wir oft nicht nur die Beziehung zu anderen, sondern auch die Verbindung zu uns selbst. Gerade in der westlichen Kultur erleben wir Leibfeindlichkeit. Ausgehend von der Menschwerdung Jesu wird deutlich: Der Körper ist kein Hindernis auf dem geistlichen Weg, sondern ein Geschenk.. Ohne Leib gibt es kein Berührt-werden. Beten geschieht nicht nur mit Worten oder Gedanken – auch unsere Haltung, unsere Gesten und unsere Gegenwart sprechen. Was betet unser Leib? Schon beim Betreten der Kirche, beim Kreuzzeichen und der Kniebeuge. Und wie können wir lernen, wieder achtsam auf seine Sprache zu hören?
Wie wir den Körper als theologischen Ort erleben, wie Heilung passiert, Würde wiederentdeckt und Beziehungen (neu) entstehen können, davon handelt eine Lebenshilfe-Sendereihe mit Tanztherapeutin Theresa Schaireiter.
Die Sendungen laden dazu ein, den eigenen Körper neu als Raum der Gottesbegegnung zu entdecken, sich von Leistungsdenken zu lösen und den Mut zu finden, mit allem, was uns bewegt, vor Gott zu kommen. Denn wahres Gebet beginnt dort, wo wir aufhören, uns zu verstellen – und einfach sind.




