Novene zum Heiligen Josef

Am 19. März feiern wir das Hochfest des heiligen Josef. Als Schutzpatron hält er seine schützende Hand über die Katholische Kirche. Der heilige Josef gilt als besonderer Beschützer der Familien, Arbeiter – und von Radio Maria!

Auf sein Hochfest bereiten wir uns ab dem 10. März 2026 mit einer Novene vor.

„Noch bevor sie in der Ehe zusammenlebten, zeigte sich, dass Maria ein Kind erwartete – durch das Wirken des Hl. Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.”
(Mt 1,18f.)

Josef erkannte die Mutterschaft Marias, ohne dass er in das Geheimnis der Menschwerdung Gottes einbezogen worden war. Er bleibt in dieser Situation ruhig. Er macht seiner Frau keine Vorwürfe, er beschuldigt sie nicht der Untreue und er verstößt sie auch nicht. Der frommen Gesinnung eines Gerechten aus dem Alten Testament entspricht es viel mehr, sich ohne Geschrei in Stille zu trennen. Er spürt das Geheimnis um Maria, aber er findet noch nicht den Zugang, die Erklärung. Gott schickt Josef einen Engel, der ihn vieles verstehen lässt.

Und Josef gehorcht. In seiner Frömmigkeit ist er bereit, den Willen Gottes zu erfüllen, das zu tun, was Gott von ihm möchte. So haben es vor ihm die Patriarchen getan, allen voran Abraham, so hat es seine jungfräuliche Frau getan: Ja zu sagen zu Gott, ein Leben aus dem Glauben an ihn zu führen, im Vertrauen auf Gott und im Gehorsam. Josef und Maria gehen mit dem göttlichen Kind einen Weg des Glaubens.

Herr, erbarme dich unser.
Christus, erbarme dich unser.
Herr, erbarme dich unser.

Christus höre uns.
Christus, erhöre uns.

Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser.
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser.
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser.

Heiliger Josef, voll Liebe und Geduld, bitte für uns.
Hl. Josef, du Mann nach dem Herzen Gottes, bitte für uns.
Hl. Josef, du gerechter und treuer Knecht, bitte für uns.
Hl. Josef, du Leuchte unter den Patriarchen, bitte für uns.
Hl. Josef, du Felsen des Glaubens, bitte für uns.
Hl. Josef, du treuer und weiser Diener Gottes, bitte für uns.
Hl. Josef, du Vorbild an Tugend, bitte für uns.
Hl. Josef, stets bereit den Willen Gottes zu tun, bitte für uns.
Hl. Josef, erfüllt mit Frömmigkeit und Gerechtigkeit, bitte für uns.
Hl. Josef, du Freude der Heiligen, bitte für uns.

Ein Gesätzchen vom Rosenkranz:
Jesus, der uns den hl. Josef als Fürbitter und Nothelfer geschenkt hat.

Großer Patriarch, heiliger Josef, du wurdest gerecht befunden vor dem Herrn, vor allem durch deinen bewundernswerten Glauben. In dieser Tugend wurdest du hart geprüft. Erflehe auch uns immerfort die Vermehrung dieser Tugend, welche die Grundlage aller übrigen bildet und ohne die man Gott nicht gefallen kann. Erlange uns einen lebendigen, tätigen, von göttlicher Liebe durchwirkten Glauben, der sich durch keine Angriffe der Hölle oder der Welt erschüttern lässt. Hilf uns, dass wir nach deinem Beispiel aus dem Glauben leben und gewähre uns an Deinem Festtag ein besonderes Gnadengeschenk.

Ehre und Dank sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist für den glorreichen heiligen Josef und seine großen Gnaden jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

„Der Engel Gabriel wurde von Gott in die Stadt Nazareth in Galiläa gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus Davids stammte, und ihr Name war Maria.”
(Lk 1,26f)

Der Galiläer Josef von Nazareth hat sich mit einem jungen Mädchen namens Maria verlobt. Die Verlobung erfolgte vor Zeugen und so kam diese nach jüdischem Eherecht der eigentlichen Eheschließung gleich. Josef bekennt sich zu Maria; gemeinsam mit ihr möchte er den Weg durchs Leben gehen. Er zeigt Großmut und Barmherzigkeit, Gehorsam gegenüber Gott, Demut und Liebe zu Maria. Josef war nicht sehr reich und nicht sonderlich angesehen, aber er stammte aus gutem Haus, denn er war ein „Sohn Davids”. Sein Ahnherr war der große König David und die Propheten hatten vorhergesagt, dass aus dessen Geschlecht der Messias kommen werde. Weil Josef der gesetzlich Gatte Marias war, konnte Jesus konnte Jesus nach der Rechtsprechung dieser Zeit auch für sich beanspruchen ein Erbe Davids, des messianischen Geschlechtes, zu sein.

Hl. Josef, du warst mit Maria verlobt und hast sie als deine Frau angenommen. Du warst ihr ein liebevoller Bräutigam und ein treuer Ehemann. Gott selbst hat dich zu diesem Dienst berufen. Deine Auserwählung brachte viel Freude in dein Leben, aber wie deiner jungfräulichen Gefährtin auch viel Leid. In geheimnisvoller Weise bekamst du einen wichtigen Platz in der Heilsgeschichte. Erbitte uns die Liebe deiner himmlischen Gemahlin Maria. und Treue zu unserer Berufung. Hilf uns, immer darauf zu achten, was Gott mit uns vorhat und ihm keinen Widerstand zu leisten. Schenke uns Ergebenheit in den Willen Gottes und die Bereitschaft, ihm zu dienen.

Herr, erbarme dich unser.
Christus, erbarme dich unser.
Herr, erbarme dich unser. 

Christus höre uns.
Christus, erhöre uns.

Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser.
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser.
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser.

Heiliger Josef, bitte für uns.
Du Spiegel jungfräulicher Seelen, bitte für uns.
Du Vorbild an Keuschheit und Demut, bitte für uns.
Du Zierde des Hauses David, bitte für uns.
Du Beschützer der Jungfrau Maria, bitte für uns.
Du Bräutigam der Mutter Gottes, bitte für uns.
Du leuchtendes Vorbild der Reinheit, bitte für uns.
Du Nothelfer verlassener Frauen, bitte für uns.
Du zuverlässiger Bräutigam, bitte für uns.
Du Beistand christlicher Braut und Eheleute, bitte für uns.

Ein Gesätzchen vom Rosenkranz:
Jesus, der du den hl. Josef zum Bräutigam der Jungfrau Maria erwählt hat.

Glorreicher Patriarch, heiliger Josef, in tiefer Ehrfurcht schauen wir auf dein Bild und bewundern deine hohe Würde als Bräutigam der seligsten Jungfrau Maria. Du, gleich ihr ein Spross aus dem Hause Davids, bist ihr so ähnlich in den erhabensten Tugenden; denn wer kennt nicht deinen lebendigen Glauben, deine feste Hoffnung, deine brennende Liebe? Wer bewundert nicht deine Demut, Sanftmut, Geduld und Reinheit, durch die du über alle Engel und Heiligen, ausgenommen deine göttliche Braut, die seligste Jungfrau, erhoben worden bist? Darum hat dir Gott die reinste Jungfrau Maria anvertraut. Mit ihr hast du Freud und Leid geteilt und liebevoll über das Jesuskind gewacht. Halte mit deiner Braut über alle Paare, die sich auf eine Ehe vorbereiten, deine schützenden Hände. Lass uns tugendhaft sein, wie du es uns vorgelebt hast, und gewähre uns an deinem Festtag ein besonderes Gnadengeschenk.

Ehre und Dank sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist für den glorreichen heiligen Josef und seine großen Gnaden jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen.

„Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und er nahm seine Frau zu sich. Er erkannte sie aber nicht, bis sie ihren Sohn gebar. Und er gab ihm den Namen Jesus.”
(Mt 1, 24-25).
 
„Jesus war etwa 30 Jahre alt, als er zum ersten Mal öffentlich auftrat. Man hielt ihn für den Sohn Josefs.”
(Lk 3,23)

Josef wusste, dass Gott ihn unter allen Menschen zum Pflegevater seines Sohnes erwählt hatte. Betrachten wir das Beisammensein des hl. Josef mit Jesus bei der Arbeit in der Werkstatt. Jesus ist der Lehrling Josefs. Er öffnet die Werkstatt, er sägt Holz, er arbeitet mit Axt und Hobel und er kehrt die Werkstatt aus. In allem gehorcht er seinem Nährvater. Wir kennen den leidenden Gott, den großen Gott, Jesus als kleines Kind und Jesus, den Auferstandenen. Es ist wichtig, diesen großen Gott auch im verborgenen Leben Jesu zu entdecken. Es sollte in uns unendliche Dankbarkeit wecken, dass Gott keine Mühe und keine Arbeit gescheut hat, um für uns Mensch zu sein in Jesus Christus.

Schauen wir auch auf den Lebenswandel des hl. Josefs in der Nähe Jesu und Marias. Er arbeitete hart, er betete eifrig und übte sich in den Tugenden. Josef und Maria kannten die Heilige Schrift gut. Mit wehem Herzen mussten sie erkennen, dass ihr geliebter Pflegesohn jener Mann der Schmerzen ist von dem Jesaja schreibt; der alle Leiden auf sich nehmen würde, um schließlich den Tod zu erleiden …

Heiliger Josef, liebender Nährvater Jesu, lehre uns, jede Arbeit gut zu verrichten, weil Gott selbst in seinem verborgenen Leben die Arbeit geheiligt hat. Gib allen Vätern Sehnsucht, viel Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Erbitte ihnen Geduld und Liebe. Lass alle Väter erkennen, dass es auch auf sie ankommt, ob die Kinder Gott als liebenden Vater aller Menschen anerkennen und schenke ihnen ein wenig von deiner Vaterliebe. Erbitte das Licht des Heiligen Geistes für alle Religionslehrer, damit sie den Kindern als „Nährväter und Nährmütter” die rechte geistige Nahrung geben: die Wahrheit des ewigen Wortes Gottes sowie Ehrfurcht und Liebe zur Hl. Kommunion, in der sich dein Pflegesohn Jesus uns Menschen schenkt.

Herr, erbarme dich unser.
Christus, erbarme dich unser.
Herr, erbarme dich unser. 

Christus höre uns.
Christus, erhöre uns.

Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser.
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser.
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser.

Heiliger Josef, bitte für uns.
Du pflichtbewusster Nährvater Jesu, bitte für uns.
Du treuer Vater deiner dich anrufenden Kinder, bitte für uns.
Du gütiger und selbstloser Vater, bitte für uns.
Du besorgter Vater, bitte für uns.
Du Behüter des Sohnes Gottes, bitte für uns.
Du Zierde des häuslichen Lebens, bitte für uns.
Du Leuchte unter den Patriarchen, bitte für uns.
Du Vorbild für liebevolle väterliche Autorität, bitte für uns.
Du Diener des Vaters im Himmel, bitte für uns.

Ein Gesätzchen vom Rosenkranz:
Jesus, der den hl. Josef als Nährvater geliebt hat.

Du himmlischer Nährvater Jesu, von Anbeginn der Zeiten hat Gott dich zum Nährvater seines geliebten Sohnes erwählt. Du durftest das göttliche Kind liebend an deine Brust drücken, es umarmen und liebkosen. Es war dir vergönnt seine Tränen zu trocknen und es in vielen Situationen zu beschützen. Dir war es geschenkt, den Heiland tragen und unter deinen Augen wuchs er heran. Du bist gepriesen unter allen Männern. Dein ganzes Dasein war der Liebe zum Sohn Gottes geweiht.

Nimm auch uns als deine Pflegekinder an. Sei uns Beschützer und Fürsprecher und erbitte uns die gleiche Liebe zu Jesus, wie du sie hattest. Steh uns in aller Not als liebender Pflegevater hilfreich zur Seite und gewähre uns an deinem Ehrentag ein besonderes Gnadengeschenk. Ehre und Dank sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist für den glorreichen heiligen Josef und seine großen Gnaden jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen.

„Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.”
(Mt 6,21)

„Dein Almosen soll verborgen bleiben, und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.”
(Mt 6,4)

„Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.”
(Mt 5,3)

Josef lebte eine doppelte Armut: eine äußere Bedürftigkeit und eine tiefe Armut des Geistes. Schon das kleine Haus von Nazareth war ein Ausdruck äußerster Armut und Entbehrung. Arm waren damals viele Menschen. Was Josefs Armut auszeichnete, war seine Zufriedenheit mit dem Wenigen. Er wollte nicht mehr, als zum Leben notwendig war. Wirklich arm sein heißt nicht wenig haben, sondern nichts haben, das Herz frei halten von allen Dingen. Wie oft scheuen wir uns, auch auf scheinbar notwendige Dinge zu verzichten. Sobald der Verzicht spürbar oder schmerzhaft wird, vertreibt unser Ich den echten Geist der Armut. Solange wir zur Verfügung haben, was wir gerne wollen, auch wenn es sehr wenig ist, sind wir niemals arm.

Hl. Josef, du Vater der Armen! Lass uns wahrhaft deine Kinder sein und schenke uns das Verlangen, alles zu geben, um alles in Gott zu finden. Erbitte uns Freude an Entbehrungen, Opfern und Verzicht. Lege in uns das Fundament für eine echte Armut und schenke dazu die nötige Selbstlosigkeit. Bewahre die Treue zum Gelübde der Armut. Gib uns liebende Augen, ein offenes Herz und helfende Hände für Menschen in seelischer oder materieller Not und lass uns Helfer sein, wo wir können.

Herr, erbarme dich unser.
Christus, erbarme dich unser.
Herr, erbarme dich unser.

Christus höre uns.
Christus, erhöre uns.

Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser.
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser.
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser.

Heiliger Josef, bitte für uns.
Du Vater der Armen, bitte für uns.
Du Freund der Armut, bitte für uns.
Du Vorbild an Einfachheit und Bescheidenheit, bitte für uns.
Du Beistand aller Notleidenden, bitte für uns.
Du guter und treuer Verwalter, bitte für uns.
Du Helfer im Ordnen finanzieller Angelegenheiten, bitte für uns.
Du Beispiel an Freiheit von Gütern, bitte für uns.
Du Patron aller, die nach Armut im Geist streben, bitte für uns.
Du Beschützer aller, welche aus Liebe zu Gott in Armut leben, bitte für uns.
Du Mann Gottes, allzeit zufrieden und zum Verzicht bereit, bitte für uns.

Ein Gesätzchen vom Rosenkranz:
Jesus, der von Geburt an die Armut mit Josef und Maria geteilt hat.

Verehrungswürdiger Josef, du Vater der Armen, in großer Zufriedenheit hast du die Armut gelebt, hast dich in herzlicher Freigiebigkeit losgelöst von allen weltlichen Dingen, damit dein einziger Reichtum Gott werde. Hilf uns zu dieser Freiheit, zu dieser Armut.

Nimm uns alles aus der Hand, was wir festhalten wollen. Löse uns von allen weltlichen Dingen, an die sich unser Herz hängen möchte. Reiße uns los von allem Verlangen nach Vorteil und Bequemlichkeit und versenke uns in den Reichtum Gottes. Lass uns Verzicht und Opfer lieben und in herzlicher Zufriedenheit und Freiheit gebrauchen, was uns gegeben ist.

Vor allem aber hilf uns zu echter Armut des Geistes. Mach uns klein, ganz klein. Gib uns Liebe zu unserer Schwachheit und Hinfälligkeit, Liebe zum Nichts, damit wir uns in Gottes Größe flüchten und von seiner Kraft getragen werden. Schenk uns durch Armut inniges, vertrauendes Verlangen nach seinem Reichtum der Liebe. Gewähre uns an deinem Festtag eine besondere Gnadengabe.

Ehre und Dank sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist für den glorreichen heiligen Josef und seine großen Gnaden jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen.

„Seine Eltern reisten jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem.”
Jesus blieb in Jerusalem und seine Eltern bemerkten es vorerst nicht, da sie ihn bei Verwandten vermuteten. Als sie seine Abwesenheit wahrnahmen, waren sie leicht verzweifelt und begannen ihn zu suchen. 3 Tage suchten sie ihn, bis sie ihn im Tempel unter staunenden Zuhörern entdeckten.
„Als seine Eltern ihn sahen, gerieten sie außer sich, und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, warum hast du uns das angetan? Dein Vater und ich suchten dich voller Angst. Da sagte er zu ihnen: Wie konntet ihr mich suchen, wusstet ihr nicht, dass ich im Hause meines Vaters sein muss? Doch sie verstanden nicht, was er damit meinte. Dann kehrte er mit ihnen nach Nazareth zurück und war ihnen gehorsam.”
(nach Lk 2,41-51)

Jesus unterstellt sich seinen Eltern in allem, wie es im Orient üblich ist. Josef und Maria sorgen für ihren Sohn. Sie geben das Beispiel einer zugleich menschlichen und heiligen Familie. Sie suchten ihren Sohn, sie waren in Sorge. In dieser Situation sind heute viele Eltern. Auch sie müssen sich auf die Suche begeben, um ihr Kind zu finden, um Zugang zum Herzen ihres Kindes zu finden. Das Suchen ist schwierig, weil das Licht in vielen Familien fehlt. Es ist jenes Licht, das leuchtet, wenn Jesus aufgenommen wurde, in der Familie wohnt und die Familie heiligt.

Hl. Josef, du Haupt der Familie von Nazareth, hilf allen Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder und erbitte für sie die Erleuchtung durch den Hl. Geist, damit sie ihre Kinder im Glauben erziehen und selbst Zeugen für die Liebe Gottes sind. Erflehe für die Kinder jenen Gehorsam, den Jesus hatte.

Herr, erbarme dich unser.
Christus, erbarme dich unser. 
Herr, erbarme dich unser. 

Christus höre uns.
Christus, erhöre uns.

Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser.
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser.
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser.

Heiliger Josef, bitte für uns.
Du Haupt der Heiligen Familie, bitte für uns.
Du Hilfe für christliche Eltern, bitte für uns.
Du Stütze der Familien, bitte für uns.
Josef, Vorbild an ehelicher Treue, bitte für uns.

Dass der Wert der Familie wieder entdeckt wird: Erbitte für uns, o hl. Josef!
Dass der Segen einer christlichen Ehe mehr geschätzt wird: Erbitte für uns, o hl. Josef!
Dass in den Familien immer wieder Versöhnung möglich wird: Erbitte für uns, o hl. Josef!
Dass nicht so viele Ehen zerbrechen: Erbitte für uns, o hl. Josef!
Dass die Kinder im christlichen Glauben und zum Gehorsam erzogen werden: Erbitte für uns, o hl. Josef!
Dass in den Familien wieder mehr gebetet wird: Erbitte für uns, o hl. Josef!

Ein Gesätzchen vom Rosenkranz: 
Jesus, der durch sein Leben in einer menschlichen Familie diese geheiligt hat

Heiliger Josef, Haupt der Heiligen Familie von Nazareth, jungfräulicher Gemahl der Gottesmutter, im Heiligen Haus zu Nazareth wohnten allezeit Glück und Frieden, denn der Herr des Himmels und der Erde, die Quelle allen Glückes und allen Friedens, lebte, dir und Maria untertan, in eurer Mitte. Erflehe allen Familien etwas von diesem Glück und diesem Frieden. Erbitte allen Eltern den Geist der Gottesfurcht und Selbstvergessenheit. Erflehe den Kindern, dass sie das Vorbild des göttlichen Kindes, seinen Gehorsam und seine Liebe stets vor Augen haben. Gewähre uns als liebender Hausvater an deinem Festtag ein besonderes Gnadengeschenk.

Ehre und Dank sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist für den glorreichen heiligen Josef und seine großen Gnaden jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen.

„Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen. … Und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für dein Volk Israel.”
(Lk 2, 22b.27b-32)

Josef staunt über die Worte Simeons, der wie Josef selbst, ein gerechter und frommer Mann ist. Er nimmt Anteil am Geheimnis, das seinen Pflegesohn Jesus umgibt, er ist eingeweiht. Aber er „bleibt in Christus verborgen, in seinem Geheimnis und seiner Sendung.” Josef hat wie Simeon das Heil gesehen. Er wird beleuchtet und erleuchtet durch seinen Pflegesohn, der das Licht der Welt genannt wird.

Jesus blieb in seinem irdischen Leben im Schatten seines Pflegevaters verborgen. Josef starb, bevor sein Pflegesohn mit der Predigttätigkeit begann. Die Sterbestunde Josefs war gesegnet durch die Anwesenheit seines Pflegesohnes und seiner jungfräulichen Frau Maria. So wie Simeon konnte Josef in Frieden scheiden. Seine irdischen Aufgaben waren erfüllt. Er nahm es mit ins Grab: das Geheimnis des Messias und das seines bescheidenen, aber nicht unwichtigen Anteils daran.

Jesus, Maria und Josef, euch schenke ich mein Herz und meine Seele.
Jesus, Maria und Josef, steht mir bei im Todeskampfe.
Jesus Maria und Josef, möge meine Seele mit euch im Frieden scheiden. Amen

Herr, erbarme dich unser.
Christus, erbarme dich unser.
Herr, erbarme dich unser.

Christus höre uns.
Christus, erhöre uns.

Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt,  erbarme dich unser.
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser.
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser.

Heiliger Josef, steh uns mit deiner Hilfe bei.
In Verlassenheit und Armut, steh uns mit deiner Hilfe bei.
In Krankheit, Schmerz und Leid,  steh uns mit deiner Hilfe bei.
In Todesgefahr, steh uns mit deiner Hilfe bei.
In Bedrängnis und Verfolgung, steh uns mit deiner Hilfe bei.
In allen Gefahren des ewigen Todes, steh uns mit deiner Hilfe bei.
In allen Angriffen des bösen Feindes, steh uns mit deiner Hilfe bei.
In allen Versuchungen, steh uns mit deiner Hilfe bei.
In der Absicht, bei Schwierigkeiten davonlaufen zu wollen, steh uns mit deiner Hilfe bei.
In der Stunde unseres Todes, steh uns mit deiner Hilfe bei.
In unserer Sehnsucht, das Leben in Jesus beschließen zu dürfen, steh uns mit deiner Hilfe bei.

Gesätzchen vom Rosenkranz:
Jesus, der im Tod an der Seite Josefs war und ihm die Augen zudrückte

Heiliger Josef, getreuer Helfer im Sterben, weil du in den Armen Jesu sterben durftest, verehren wir dich als Schutzpatron der Sterbenden. Erflehe auch uns die Gnade, in Jesus unser Leben beschließen zu dürfen. Komm uns zu Hilfe mit Jesus und Maria, besonders dann, wenn der Tod unserem Leben ein Ende setzen wird. Lasst uns an eurer Hand hinüberschreiten in das ewige Leben. Auf deine Fürbitte hin bewahre uns der Herr vor einem plötzlichen Tod. Erbitte für uns eine Stärkung durch das Brot des Lebens zur rechten Zeit und einen versöhnten Heimgang zum Vater. Erflehe allen, die heute noch sterben, dass sie in der Gnade Gottes hinscheiden. Erwirke den Sündern die Gnade der Bekehrung und allen ein freudiges Vertrauen auf Jesus, unseren Heiland und Erlöser. Gewähre uns in deiner Güte eine besondere Gnade an deinem Festtag.

Ehre und Dank sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist für den glorreichen heiligen Josef und seine großen Gnaden jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen.

„So ging auch Josef von der Stadt Nazareth in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, weil er aus dem Haus und dem Geschlecht Davids war, um sich mit Maria, seiner Vermählten, die ein Kind erwartete, eintragen zu lassen“
(Lk 2,4f)

Kaiser Augustus möchte alle Bewohner des Römischen Reiches in Steuerlisten erfassen. Josef begibt sich als gehorsamer Staatsbürger in seine Vaterstadt, obwohl seine Frau hochschwanger ist. Josef unterzieht sich dieser Pflicht, wie er auch auf das Wort Gottes hört und es befolgt. Er ist ein frommer Mann, voll Vertrauen auf Gott und voll Bereitschaft, sich seinem Willen zu unterwerfen. Gehorsam auch dann, wenn es auf den ersten Blick nicht gleich verständlich und einsichtig ist.

Hl. Josef, du Mann des Gehorsams, hilf uns, dass wir uns ganz der Vorsehung Gottes überlassen und unserem Vater im Himmel gehorchen. Mach uns bereit, auf Gott und sein Wort zu hören, unser Leben nach seinem Willen auszurichten und so wie du darauf zu vertrauen, dass die Pläne Gottes für unser Leben gut sind. Erbitte uns Treue zu unserem Gelübde des Gehorsams. Ehre und Dank sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist für den glorreichen heiligen Josef und seine großen Gnaden jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen

Herr, erbarme dich unser.
Christus, erbarme dich unser.
Herr, erbarme dich unser.

Christus höre uns.
Christus, erhöre uns.

Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser.
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser.
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser.

Heiliger Josef, bitte für uns.
Du treuer und weiser Diener Gottes, bitte für uns.
Du Vorbild im Glauben und Vertrauen, bitte für uns.
Du leuchtendes Beispiel des Gehorsams, bitte für uns.
Hl. Josef, erfüllt vom Eifer, den Willen Gottes zu tun, bitte für uns.
Hl. Josef, dem Willen Gottes ganz ergeben, bitte für uns.
Hl. Josef, erfüllt von Demut, bitte für uns.
Hl. Josef, du Mann des Schweigens, bitte für uns.
Hl. Josef, die Stille suchend um Gott hören zu können, bitte für uns.
Hl. Josef, frei von jedem Eigenwillen und jeder Selbstsucht bitte für uns.

Ein Gesätzchen vom Rosenkranz:
Jesus, der Josef, seinem Gott gehorsamen Pflegevater, selbst gehorsam war.

Heiliger Josef, du Vorbild an Gehorsam, führe uns den Weg, den du gegangen bist, den Weg des bedingungslosen Gehorsams, den Weg der totalen Fügsamkeit gegen Gottes Willen. Hilf uns, das eigene Ich so der Liebe Gottes anzuvertrauen, dass wir bereit werden, seinen Wünschen jederzeit zu entsprechen. Lass uns Gefangene werden, Gefangene der Liebe im Herzen Gottes, damit er uns ergreife und binde mit seinem Willen, damit er uns verwende, wie es ihm gefällt. Hilf uns in Liebe den Schmerz zu tragen, den unser Ich erleiden muss, um abzusterben, damit Gottes Liebe ungehindert von allem Besitz ergreifen kann. Dein Leben und dein Alltag waren ein einziges Aufhorchen und Erfüllen, ein liebendes Hingeordnetsein und ein freudiges Erleiden in einem unbeugsamen Gehorsam gegen Gottes Willen. Hilf uns auf diesem Weg der Liebe und des Gehorsams und gewähre uns zu deinem Festtag eine besondere Gnadengabe. Ehre und Dank sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist für den glorreichen heiligen Josef und seine großen Gnaden jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen.

Am 15. August 1889 legte Leo XIII. in einem Rundschreiben die Gründe und besonderen Motive dar, weshalb Josef zum Beschützer der Kirche berufen ist. Er schreibt unter anderem:

„Das ihm anvertraute Schutzamt kommt ihm mit Recht zu, auf Grund der Aufgaben, die er einst im trauten Kreise von Nazareth bei Jesus und Maria ausübte. Da er einst durch den Willen Gottes für die Heilige Familie sorgte und den Sohn Gottes und dessen Mutter, in der die ganze Kirche als Leib Christi keimhaft enthalten war, behütete, soll er jetzt im Himmel die Sendung, die er an der jungen Kirche versah, immerzu weiterführen. 
Aus dieser Sicht und aus der vielfältigen Not heraus, in der sich die Kirche heute befindet, scheint es dringend geboten, sich in die Reihe jener Heiligen zu stellen, welche in ihrem Leben auf den hl. Josef als Fürsprecher gebaut haben und den heiligen Josef verstärkt auch wieder in seiner Funktion als Schutzherrn der Kirche anzurufen:
„Du Schutzherr der Kirche, ruhmreicher, heiliger Josef! Du wurdest von Gott erwählt zum Nährvater Jesu, zum reinsten Bräutigam der stets unversehrten Jungfrau Maria, zum Haupt der Heiligen Familie. Vom Stellvertreter Christi wurdest du bestellt zum himmlischen Patron und Schutzherrn der von Christus gestifteten Kirche.
Mit größtem Vertrauen bitten wir dich heute um deinen wirksamen Schutz für die ganze streitende Kirche. In deiner wahrhaft väterlichen Liebe schirme in besonderer Weise den Heiligen Vater und alle Bischöfe und Priester, die mit dem Papst in Einheit sind. Nimm dich aller an, die inmitten der Leiden dieser Zeit am Heil der Seelen arbeiten. Gib, dass sich die Menschen wieder zu Gott und seiner Kirche bekehren. Erbitte der Kirche Berufungen zum Priester und zum Ordensleben. Schenke allen Glaubenden wahre Liebe zu deiner Heiligen Familie.“

 

Herr, erbarme dich unser. 
Christus, erbarme dich unser. 
Herr, erbarme dich unser. 

Christus höre uns. 
Christus, erhöre uns.

Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser.
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser.
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser.

Heiliger Josef, steh uns bei.
Du Schutzpatron der heiligen Kirche, steh uns bei.
Du Vorbild an Klugheit und Weisheit, steh uns bei.
In allen Angriffen auf die hl. Kirche, steh uns bei.
In der Sorge um Priester, steh uns bei.
In der Not des wachsenden Unglaubens, steh uns bei.
Im Gebet für den Papst, steh uns bei.
Als guter Hausvater der Ordensgemeinschaft, steh uns bei.
Im Ringen um den wahren Glauben, steh uns bei.
In der Hoffnung auf neue Berufungen, steh uns bei.

Ein Gesätzchen vom Rosenkranz: 
Jesus, der den heiligen Josef zum Patron der Kirche bestellt hat.

Heiliger Josef, großer Schutzherr der heiligen Kirche Gottes! Wir flehen zu dir in unserer Bedrängnis und bitten voll Vertrauen um deinen Schutz. Bei der Liebe, welche dich mit der unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter verband, und deiner väterlichen Sorge für das Jesuskind flehen wir dich an: blicke in Milde auf das Erbe, das Jesus Christus mit seinem Blut erworben hat. Hilf uns in unseren Anliegen mit deinem mächtigen Beistand, fürsorglicher Beschützer der Heiligen Familie, und wache über die auserwählte Schar Jesu Christi. Halte fern von uns, liebreicher Vater, alle Ansteckung durch Irrtum und Verderbnis. Steh uns vom Himmel her gnädig bei, du starker Helfer, im Kampf mit den Mächten der Finsternis.

Wie du einst das Jesuskind aus der höchsten Lebensgefahr errettet hast, so verteidige jetzt die heilige Kirche Gottes gegen die Nachstellungen der Feinde und jede Widerwärtigkeit. Nimm uns, alle Priester, Bischöfe, Ordensleute, den Papst und alle, die sich ernsthaft bemühen, aus dem Glauben zu leben, unter deinen beständigen Schutz, auf dass wir nach deinem Beispiel und mit deiner Hilfe heilig leben, und fromm sterben. Erhöre in deiner großen Güte unsere Bitten um die Gewährung einer besonderen Gnade an deinem Festtag.

Ehre und Dank sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist für den glorreichen heiligen Josef und seine großen Gnaden jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. 

„Und sie sagten: ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen?”
(Joh 6,42)

„Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Durch ihn dankt Gott, dem Vater….Tut eure Arbeit gern, als wäre sie für den Herrn und nicht für Menschen; ihr wisst, dass ihr vom Herrn euer Erbe als Lohn empfangen werdet. Dient Christus, dem Herrn!”
(Kol 3,17.23-25)

Josef war ein Arbeiter, ein Handwerker. Der Beruf des Zimmermannes war damals im Orient wenig geachtet. Die Arbeit lohnte sich kaum, weil sie wenig Einkommen brachte. Deshalb spotteten später die Leute über die bescheidene Herkunft Jesu. Josef ist ein Mann der Arbeit und er arbeitet in bescheidener Weise in vollkommener Gottergebenheit mit am Werk der Erlösung. Was ihn besonders auszeichnet ist die gewissenhafte Erfüllung der Alltagspflichten im Beruf und in der Familie sowie die immerwährende Bereitschaft, den Willen Gottes zu tun.

Heiliger Josef, du Vorbild treuer Pflichterfüllung, erbitte mir die Gnade, dass ich zur Ehre Gottes arbeite. Schenke mir den Geist der Buße, um Sühne zu leisten für meine Sünden. Lass mich die Arbeit gewissenhaft verrichten. Hilf mir, dass ich die Erfüllung meiner Pflichten höher stelle als meine persönlichen Neigungen.

Gib, dass ich dankbar und freudig arbeite und meine Ehre darin setze, die mir von Gott verliehenen Fähigkeiten zur Ehre Gottes zu verwerten und zu entfalten. Lass mich mit Geduld arbeiten und nie vor Müdigkeit und Schwierigkeiten zurückschrecken. Bewahre mich vor eitler Selbstgefälligkeit bei Erfolgen. Lass mich immer vor Augen haben, dass ich über verlorene Zeit und über das unterlassene Gute einst Rechenschaft ablegen muss.

Herr, erbarme dich unser. 
Christus, erbarme dich unser. 
Herr, erbarme dich unser. 

Christus höre uns. 
Christus, erhöre uns.

Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser.
Gott Heiliger Geist, erbarme dich unser.
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser.

Heiliger Josef, bitte für uns.
Du Vorbild aller arbeitenden Menschen, bitte für uns.
Du Beispiel an Gewissenhaftigkeit und treuer Erfüllung aller Pflichten, bitte für uns.
Du gehorsamer Diener Gottes, bitte für uns.
Du Lehrmeister des göttlichen Sohnes, bitte für uns.
Hl. Josef, der du die manuelle Arbeit geheiligt hast, bitte für uns.
Hl. Josef, der du stets zu helfen bereit warst und bist,  bitte für uns.
Hl. Josef, der du keine Arbeit unter deiner Würde gefunden hast, bitte für uns.
Hl. Josef, der du bei deiner Arbeit geduldig warst, bitte für uns.
Hl. Josef, der du jede Mühsal auf dich genommen hast, bitte für uns.

Ein Gesätzchen vom Rosenkranz: 
Jesus, der mit dem heiligen Josef gebetet und gearbeitet hat.

Heiliger Josef, Du bist der Patron der Arbeit und ein Vorbild für werktätige Menschen. Du hast in deinem Beruf solide, zuverlässige Arbeit geleistet. In deiner Arbeit hast du einen Dienst an den Menschen gesehen: an jenen, die dir einen Auftrag gegeben haben, und an den Menschen, die dir anvertraut waren und für die du gesorgt hast: Jesus und Maria. 

Zusätzlich hast du in der Arbeit einen höheren Auftrag, den Dienst an Gott, erblickt. Darum hast du sie trotz aller Beschwerden und Mühsal froh verrichtet und damit deinen Werktag geheiligt.

Erbitte uns die Gnade, die Arbeit gleichfalls in Freude zu tun, im Bewusstsein, damit den Mitmenschen und Gott zu dienen. Bitte Gott für uns, dass er alles, was wir in seinem Namen tun, gelingen lasse und unserem Tun reichen Segen schenken möge. Höre auf unsere Bitten und schenke uns an deinem Festtag eine besondere Gnadengabe.

Ehre und Dank sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist für den glorreichen heiligen Josef und seine großen Gnaden jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. 
Amen.

On Air beten wir die Novene zu folgenden Zeiten:

1. Tag

10. März
19:45 Uhr

2. Tag

11. März
20:15 Uhr

3. Tag

12. März
19:45 Uhr

4. Tag

13. März
19:45 Uhr

5. Tag

14. März
19:45 Uhr

6. Tag

15. März
20:15 Uhr

7. Tag

16. März
14:00 Uhr

8. Tag

17. März
20:15 Uhr

9. Tag

18. März
20:15 Uhr

Wir vertrauen unser Radio dem Schutz und
der Fürsprache der heiligen Josefs an!

Hier gibt es die Novene als PDF zum Download.
Quellen:
Isenecker/ Holböck, Verehrt den heiligen Josef, MIRIAM-VERLAG d-7893 JESTETTEN, 2. Aufl. 1989
Maria Veronika Rinderer OCD, Der heilige Josef führt zur Einigung mit Gott, Salterrae Maria Roggendorf, 2009 NOVENE zu Ehren des heiligen Josef, Franz Speckbacher, Mediatrix-Verlag, A-3423 St. Andrae- Wördern, 1987 NOVENE zu Ehren des heiligen Josef, Franz Speckbacher, Mediatrix-Verlag, A-3423 St. Andrae- Wördern, 2009 Der heilige Josef, Verehrung-Gebete-Novene, Parvis Verlag, März 2008

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