Wir waren auf Weltreise

Von 7. bis 9. Mai 2021 haben wir uns auf eine Reise über die nationalen Grenzen hinaus begeben. Als Zeugen der Hoffnung wollten wir und wollen wir immer noch  die Freude, die wir aus unserem Glauben an die Vollendung haben, weitergeben. Wir haben hörbar Kontinente bereist und weltweite Projekte rund um Radio Maria unterstützt. Untenstehend finden Sie eine Rückschau auf diesen Mariathon.

9. Mai 2021

19:00 – Ein neues Studio in London

Britannia, Albion, Merlin, Königreich und Kolonien, Meer, Shakespeare, John Henry Newman, T.S. Elliot, C.S. Lewis, J.R.R. Tolkien, Beatles, Telephonzellen und Busse in Rot, Oxford und Cambridge, Pub, Guiness, Yorkshire Tea, Gurkensandwich, „Harry Potter“, Fish and Chips, Windsor Castle, Tower, Museumskultur, Baden Powell, Paddington …

17:00 – Auf nach Mexiko! – zu unserer Frau von Guadalupe

Am 12. Dezember 2021 soll der internationale Rosenkranz für alle RM-Stationen aus Guadalupe übertragen werden. Im weltweit größten Marienwallfahrtsort wird mit Unterstützung vieler Radio Maria Stationen schon bald ein eigenes Radio Maria-Studio errichtet.

Our lady of Guadalupe

11:00 – Rosen für die Gottesmutter

Am Sonntag waren wir wieder mit der Gottesmutter für den weltweiten Ausbau von Radio Maria unterwegs und schenkten ihr zum Muttertag Rosen.

8. Mai 2021

21:15 – Südsudan

Durch einen langjährigen Bürgerkrieg ist das Land zerstört, es gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die über 60 Stämme sind untereinander verfeindet, es gibt kein Vertrauen. Radio Maria soll dort eine Stimme des Friedens sein und für Versöhnung unter den einzelnen Ethnien sorgen, sodass das Land wieder einen Aufschwung erleben kann.

19:15 Uhr – ein Naturparadies auf Erden

Bernhard Mitterrutzner, Koordinator der Weltfamilie, erklärte sich die Vielfalt in Papa Neu Guinea so: 

“ Als Gott schon fast mit seiner Schöpfung fertig war und auf Papa Neu Guinea geschaut hat, hat er alle übrigen Ideen (Tiere und Pflanzen) dorthin geschickt – so ist es zu einem wahren Naturparadies auf Erden geworden.“ 😉

17:00 Uhr – Studio in Nazareth

Wir statteten im Jahr der Heiligen Familie der Heiligen Familie selbst einen Besuch in Nazareth ab. Die Heilige Familie ist unterwegs gewesen, hat Unterschlupf gesucht. Wir gaben ihr in unserem Herzen ein zu Hause und halfen großherzig bei der Miete vom Studio Nazareth.

16:00 Uhr – Wie läuft der Mariathon in anderen Stationen?

Gemeinsam mit Radio Horeb, Radio Maria in Brixen und Radio Maria Deutschschweiz gab es am Samstag am Nachmittag eine Zusammenschaltung:

  • Bei Radio Maria Deutschschweiz werden die Hörerinnen und Hörer aufgefordert, an einer geistigen Kirche mitzubauen – ihr Hauptfokus an diesen Tagen liegt auf Afrika.
  • Dem Studio in Brixen liegen die Projekte Fatima und Libanon sehr am Herzen.
  • Radio Horeb lädt seine Hörerinnen und Hörer ein, aktiv Missionare für die Muttergottes zu sein – ein Spendenmarathon der Nächstenliebe zwischen Ostern un Pfingsten. 

15:30 Uhr – Ei, wer kommt denn da herein?

Auch unser zukünftiger Programmdirektor Br. Peter Ackermann schnupperte erste Mariathonluft, wurde von Andreas Schätzle on Air begrüßt und stellte sich ein wenig vor. Der Hl. Josef ist Br. Peter ein Vorbild, da er ein Mann der Tat ist. Auch zur Muttergottes hat er eine besondere Verbindung: Denn sie ist die Patronin der Lackierer. Das ist der Beruf, den Br. Peter gelernt hat.

13:25 Uhr – Ein Anruf verändert die Welt

P. Karl Wallner startete einen Aufruf für die Demokratische Republik Kongo:

12:30 Uhr – Im Dienst der Gottesmutter

Wenn Sie die Nummer zum Spenden wählen, kommen sie nicht automatisch ins Hörerservice nach Wien, sondern es kann auch passieren, dass Sie mit Kolleginnen und Kollegen aus einem unserer Außenstudios nach Amstetten oder Innsbruck ins Gespräch kommen. Folgend finden Sie ein Bild von Edeltraud, sie ist ehrenamtliche Sendebegleiterin in Amstetten und eines von Veronika, die hauptamtlich u.a. „Hallo Kinder!“ redigiert.

9:00 Uhr – Portugal/Fatima

Im Samstagmorgen ging es in den Südwesten Europas – auf die Iberische Halbinsel. Orchideen, Hibiskus, Rizinus und Afrikanische Tulpenbaum sind nur vier der über 760 Pflanzarten, die in Portugal und den dazugehörigen Inseln (u.a. Madeira und Azoren) zu bestaunen sind. Im Land, das flächen- und einwohnermäßig gut mit Österreich zu vergleichen ist, fühlen sich 81% in der römisch-katholischen Kirche beheimatet. Neben Portugals langer und schmerzhafter Kolonialgeschichte sollte auch Fatima in dieser Vorstellung erwähnt werden – ein großer Marienwallfahrtsort, der auf die Erscheinungen der drei Hirtenkinder im 19. Jahrhundert zurückgeht. In Fatima selbst soll es im Jahr 2021 noch ein Radio Maria Studio entstehen.

India Laura über ihre Spende:

7. Mai 2021

21:00 Uhr – Zentralafrika

In den Abendstunden unterstützten wir Zentralafrika. Dort wird dringend ein Allrad-Auto benötigt, um z.B. Übertragungen von Hl. Messen und Gebetszeiten zu ermöglichen. Dieses Auto finanzieren wir gemeinsam mit der MIVA Österreich.
Gabi erzählte uns von der Zentralafrikanische Republik.

17:30 Uhr – Slowakei

Auch für unser Nachbarland, die Slowakei, sammelten wir. Schon bei der Gründung von Radio Maria Slowakei haben wir geholfen und die Studiokapelle mit finanziert. Nun hilft unser Beitrag die DAB+ Sendekosten zu decken. Bei uns zu Gast waren am Freitagabend der Programmdirektor von Radio Maria Slowakei, P. Martin, und Mitarbeiter Jozef.

Magdalena machte mit uns On Air ein Quiz über die Slowakei. Hier eine ausgewählte Frage für Sie:
Welche ist die populärste Sportart in der Slowakei?
a) Fußball
b) Eishockey
c) Ski fahren

Auf geht’s in die Slowakei! Poďme na to na Slowensko!

12:35 Uhr – Reise nach Afrika

Maria, redaktionelle Mitarbeiterin, machte mit den Hörern eine Entdeckungstour durch Malawi:

Das südostafrikanische Land Malawi liegt eingebettet zwischen Tansania, Sambia und Mosambik. Wald, Buschland, viel Wasserfläche, Ackerland, Wiesen und Weiden prägen das Landschaftsbild.

Ein kleines Land mit einem großen Bevölkerungswachstum: Die 20,9 Millionen Einwohner können bis zum Jahr 2050 auf bis zu 38 Millionen anwachsen. Wirtschaftlich gesehen zählt Malawi zu den ärmsten Volkswirtschaften der Welt.

Die Mehrheit bekennt sich zum Christentum, ca. 13 Prozent sind Muslime, und die verbleibenden Anteile entfallen auf traditionelle Religionen. Bei den Christen bilden die Katholiken mit 23 Prozent die größte Gruppe.

Das Radio Maria Signal erreicht derzeit mehr als 15 Millionen Menschen, nämlich 75% der Bevölkerung des Landes. Radio Maria Malawi wurde in der Diözese Mangochi gegründet, wo sich zurzeit das Hauptstudio befindet. Jetzt soll das Studio in die Hauptstadt Lilongwe verlegt werden, um das Programm und die Redaktion optimal zu gestalten und noch mehr Menschen zu erreichen.

11:30 Uhr – Jesus ist in unserer Mitte

Elisabeth aus Freistadt ist dankbar, dass der Herr immer bei uns im Tabernakel gegenwärtig ist. Untenstehend können Sie ihr Zeugnis nachhören.

10:45 Uhr – Josefsstatue für den Libanon

Im von der Explosion in Beirut stark geprägten Libanon soll ein neues Studio samt Kapelle entstehen. Die Weltfamilie von Radio Maria hat angekündigt, dass es in jedem neuen Studio eine Statue vom Hl. Josef geben soll. Ihn, den Zimmermann, den Bauherrn, mit dem wir gemeinsam als lebendige Bausteine am Missionswerk des Herrn arbeiten, wurde unterstützt.

8:00 Uhr – Hl. Messe

„We are one body in Christ! (dt. Wir sind ein Leib in Christus!)“

Mit diesen Klängen begann die Messe. Jesus wird nicht „nur“ durch das Sakrament der Eucharistie (das ist das höchste Gut, das wir haben) gegenwärtig, sondern auch in besonderer Weise durch die Verbundenheit derer, die sich um ihn versammeln.

6:30 Uhr – Start in die Mariathontage

Um 6 Uhr starteten wir unsere große Reise. Wir baten und bitten über den Mariathon hinaus um Ihre Gabe für die ärmsten Stationen und Neugründungen von Radio Maria auf der ganzen Welt – damit möglichst viele mit der Frohen Botschaft, dem Evangelium, in Berührung kommen.

Eine Hörerin aus Oberösterreich gab mit ihrer Spende auch ein Zeugnis, das ganz tief aus ihrem Glauben kam:

„Ich liebe diesen Sender unheimlich. Ich bin ganz begeistert. Jesus weiß ganz genau, was ich wann brauche. Ich habe viele Heilungen erlebt, habe alles fertig machen können, was ich angefangen habe. Gottes Segen!“