Wir waren auf Weltreise

Von 15. bis 17. Mai 2020 haben wir uns auf eine Reise über die nationalen Grenzen hinaus begeben. Gerade jetzt, wo die Reisefreiheit eingeschränkt ist, wollten wir zumindest hörbar, Kontinente bereisen und weltweite Projekte rund um Radio Maria unterstützen.

Projekte des 8. Internationalen Mariathon

Johannes Paul II – der eilige Vater (unser Patron des Mariathons)

Danke für Ihre Spende und Ihre Liebesgabe – danke für Ihr Gebet!

Sonntag (17. Mai 2020)

In (fast) 80 Stunden um die Welt

Die letzten zwei Tage und heute sind wir im Rahmen des Internationalen Mariathon um die Welt gereist.

In den letzten zwei Stunden des Mariathons lassen wir alle Projekte Revue passieren, wir packen uns noch einmal zusammen und blicken auf unsere Herzensprojekte. Was liegt Ihnen am meisten am Herzen? – unterstützen Sie uns!

Das erste Projekt, auf das zurückgeschaut wird, ist RM in Mandarin. In einer Liveschaltung wurde das Ave Maria in Mandarin gebetet – hören Sie doch einmal hinein:

Aurelia  scaled

Fatima und RM Elfenbeinküste

Am heutigen Abend blicken wir noch einmal nach Portugal, genauer gesagt nach Fatima, dort soll es ab 2021 eine Sendelizenz geben. Dann gehen wir weiter an die Elfenbeinküste und helfen mit, ein Auto – wieder gemeinsam mit der MIVA – für die Außeneinsätze zu finanzieren.

Wir bauen Schritt für Schritt ein Auto – zuerst die Reifen, dann die Sitze und das Lenkrad.

Zentralafrikanische Republik

“Alle Worte, alle Klänge sollen die Ohren und Herzen der Menschen erreichen und berühren!”

Zentralafrika ist sehr von Konflikten und Instabilität geprägt. In diese Not soll ein neuer Sender Hoffnung und Frieden geben.

Radio Maria in Mandarin

Für chinesische Christen gibt es bereits ein Studio gemeinsam mit Radio Mariam in Rom, sogar fast am Petersplatz. Dieses Signal wird nach Asien übertragen. Wir reichen damit auch den Menschen die Hand, die noch nicht wissen, dass sie geliebte Kinder Gottes sind und wir schaffen so Hauskirchen und stärken die Gemeinschaft.

Wir möchten die Betriebskosten und kleinere technische Investitionen finanziell übernehmen.

Samstag (16. Mai 2020)

Südsudan

Die Abendstunden sind dem Land gewidmet, wo Radio Maria die Worte des Friedens ganz neu verkündet, den im Südsudan gab es fünf Jahre Bürgerkrieg, der erst 2018 ein Ende gefunden hat. Der amtierende Bischof Eduardo Kussala ist wohl maßgeblich dafür verantwortlich, das dies möglich ist. Die Antwort auf die Fragen, wieso er für Radio Maria um Spenden bittet und nicht Spenden für beispielsweise eine Kathedrale sammelt, sind folgende:

“Meine Kathedrale sind Menschen, die an Gott glauben, daher möchte ich, dass Radio Maria zu uns kommt und uns zeigt, wie das geht – in Frieden miteinander leben!

Ein Studio gibt es bereits im Südsudan. Das zweite Studio, ein zentrales Netzwerk für den Frieden, soll nun in der Hauptstadt Dschuba gebaut werden.

Hören Sie hier die Berufungsgeschichte von Bischof Kussala:

Irak/Ninive

Auch in diesem Jahr begleiten wir den Sender in der Ninive-Ebene. Mit ihm erreichen wir die Gebiete um Erbil und Duhok und umkreisen somit die Tiefebene, wo schon der Prophet Jona zur Umkehr aufgerufen hat. Wir möchten durch Ihre Spende, die Betriebskosten für diesen Sender für ein Jahr übernehmen.

Wie läuft der Mariathon in anderen Stationen?

Gemeinsam mit Radio Horeb, Radio Maria in Brixen und Radio Maria Deutschschweiz gab es heute am Nachmittag eine Zusammenschaltung:

  • Im Studio in Brixen ist es eher ruhig. Nur die tatsächliche Sendebegleitung ist im Studio. Die Spendentelefone laufen  trotzdem heiß.
  • Die Deutschschweiz hat sich für diese Spendentage etwas besonderes einfallen lassen: Pro Stunde, mit der sie bis zu ihrem 10. Geburtstag im Herbst auf Sendung sind, verschenken sie einen Rosenkranz in Afrika. Diese Rosenkränze werden in Kibeho hergestellt.
  • Radio Horeb begibt sich für diese Tage auch nach Afrika, jedoch ohne internationale Gäste vor Ort. Bernhard Mitterrutzner hat Radio Horeb gestern und heute unterstützt, seit heute Nachmittag ist er in Wien zu Gast.

 

Mobilstudios

Radio Maria ist ein dymanisches Radio. Durch Mobilstudios kommen wir sehr schnell und leicht zu den Veranstaltungen, Gottesdiensten und Plätzen. Um das auch für die Radio Maria Stationen in aller Welt zu ermöglichen, bitten wir um Ihre Gabe.

Ganz speziell brauchen wir Ihre Spende für Mobilstudios in Australien. Sie sind der Grundbaustein für ein Studio. Dafür wurden neue Mobilstudios(bessere und günstigere Technik) zusammengestellt. Diese Einheiten werden “Gabriel” genannt, wie der Engel, der Maria den Messias verkündet hat.

Pilgerstrom nach Lourdes

Zu Mittag reisen wir nach Frankreich – genauer gesagt nach Lourdes. Betreffend das Studio vor Ort sind gerade Gespräche mit den Verantwortlichen. Bernhard Mitterrutzner kündigt an:

“Das geplante Projekt wird wohl größer, als ursprünglich geplant war!”

Außerdem versichert er, dass er für jeden Spender in der Grotte von Lourdes eine Kerze anzünden wird.

Der 1000. Spender
um 10:43 Uhr

Danke, dass Sie mit uns schon so weit gereist sind – in Portugal haben wir gestern Früh gestartet. Am Nachmittag ging es über Nigeria und den Nahen und Mittleren Osten zur Heiligen Familie nach Nazareth. Die gestrige Nacht war Ruanda gewidmet und heute Morgen sind wir mit Simbawe weiter Afrika erkundet.

Simbabwe

Die Menschen in Simbabwe haben eine große Sehnsucht nach Gemeinschaft, sie möchten gemeinsam beten und den Glauben vertiefen. Die schlechte Infrastruktur und die armen Verhätnisse lassen das leider nicht zu. Wir möchten helfen, zwei Studios und Sender zu bauen, dass diese Gemeinschaft über das Radio spürbar wird!

Hannelore, Hörerin und Spenderin aus NÖ, motiviert uns mit ihrem Zeugnis:

“Beim Frauentag habe ich eine Frau aus Simbabwe kennengelernt, die mir von der Not der Frauen dort erzählt hat. Das hat mich so berührt! Deswegen freut es mich jetzt so, dass Sie dort etwas machen, da ist noch soo viel zu tun!”

Freitag (15. Mai 2020)

Ruanda

Der Friede soll wachsen – das wünscht sich die Mutter des Wortes aus Kibeho. Segnen wir Ruanda durch unsere Spenden, sodass die Menschen das Wort aufnehmen können und dass die Herzen fruchtbarer Boden sein mögen. Das Radiosignal kommt zu den Menschen, egal wie die Straßen sind. 

Dennoch benötigen wir ein gutes Fahrzeug, damit Übertragungen möglich sind und das Programm gemacht werden kann. Gemeinsam mit MIVA (Missionsverkehrsarbeitsgemeinschaft) werden wir das möglich machen!

Studio in Nazareth

Wir statten der Heiligen Familie einen Besuch in Nazareth ab. Momentan sendet das Studio 4-6 Stunden täglich, was aber auf einen 24-Stundenbetrieb ausgebaut werden soll. Helfen Sie uns bei der Miete vom Studio Nazareth.

Radio Mariam

“Wir sammeln für die Halbjahresgebühr der SAT Abstrahlung von dem Radio, dass unsere verfolgten Brüder und Schwestern Hoffnung, Trost und Freude schenken möchte”, stellt Gudrun Trausmuth den arabischen Radiosender vor.

Wenn Sie schon immer einmal ein Ave Maria auf arabisch beten wollten, hören Sie sich die Liveschaltung von unserer ehemaligen Mitarbeiterin Juliana Kosseifi an:

13:34 Uhr – Zeit zum Tanzen

Unser Geschäftsführer Christian Schmid bemerkte gerade, dass er schon lange nicht mehr in der Disco war. Gar nicht aus der Übung gekommen, tanzt er mit Maria Kotsis zu den schwungvollen Lobpreisliedern!

CS tanzt  scaled

Lobpreis

Mariathon heißt auch zu beten, unsere Anliegen und unseren Dank vor den Herrn zu legen. Während des Spendenmarathons ist in allen unseren Studios das Allerheiligste ausgesetzt. Wir beten in Ihren Anliegen!

Auch zu Hause laden wir Sie ein, diese Tage in Ihr Gebet einzuschließen – uns wirklich als Hörerfamilie, gar als Weltfamilie zu verbinden.

Nigeria

Von 11:30 bis 15:30 Uhr ging unsere Reise weiter – auch in Afrika möchten wir Missionare werden  – wir möchten dabei helfen, 3 Mio Einwohnern das Evangelium zu bringen durch Radio Maria. Gerade werden Studio und Sender in der Hauptstadt gebaut.

Jean-Paul, geboren in Ruanda und Verantwortlicher für Afrika in der Weltfamilie von Radio Maria, zititerte den Bischof:

“Wir brauchen Radio Maria um die Botschaft Jesu, die Botschaft des Friedens in die Häuser zu bringen!”

Portugal fertig  scaled

Portugal 

Zwischen 9:30 und 11:30 Uhr waren wir im Süden Europas und haben für Portugal – für Frequenzen in den Städten Lissabon und Porto gesammelt.

Wir möchten diesem neuen Studio auch einen Gruß aus Österreich schenken – eine Muttergottesstatue aus Mariazell. Unterstützen Sie uns.

Hl. Messe um 8 Uhr

“Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.”(Joh 13,34) Programmdirektor Andreas Schätzle legt uns zu dem Wort aus der Schrift folgendes für den heutigen Mariathon ans Herz:

“Jede Gabe des heutigen Tages ist eine Hingabe, ist eine Gabe des Lebens, ist etwas, was euch am Herzen liegt, was wichtig ist, was euch teuer ist, was euch kostbar ist!”