Neujahrsgrüße von Programmdirektor Andreas Schätzle

„… dass wir mit allen Kräften dieser Gnade dienen, die alle zu Christus einlädt.“ (Leo d. Gr.)

 

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Das neue Jahr, das die schöne Zahl 2020 trägt, hebt mit dem Fest der Gottesmutter Maria am 1. Jänner an. Das ganze Jahr ist der Gottesmutter anvertraut. Und auch unser Radio Maria, das ihren Namen trägt, steht unter ihrem besonderen mütterlichen Schutz und Segen – und damit unter einem guten Stern.

Andreas Schätzle beim Symposium "Kontenplation & Mission" von Radio Maria

Welch einzigartiges Geschenk, im Radio der Muttergottes mitarbeiten zu dürfen! Zu Marias Radio-Familie gehören zu dürfen! Wie oft habe ich während meiner so wertvollen Sabbatzeit in Frankreich den Kontakt zu Ihnen allen, Hörern und Mitarbeitern, vermisst. Zugleich war und ist mein Herz voller Dankbarkeit: dankbar für diese Zugehörigkeit und Verbundenheit, die ich und so viele in unserer Hörerfamilie erfahren dürfen. Dankbar für Ihre Unterstützung und Ihre Gebete, durch die Sie das Radio – und auch mich – im vergangenen Jahr getragen haben.

Ohne gute Stellvertreter wäre meine Vertiefungszeit nicht möglich gewesen. Erlauben Sie mir, dass wir gemeinsam Danke sagen! Unter all den vielen gilt unser Dank P. Andreas Schöffberger für seine priesterliche Hirtenschaft! Danke Barbara Ruml, die mit großer Kompetenz, Hingabe und Herzlichkeit die Redaktionsarbeit geleitet hat! Danke Maria Kotsis, die in bewährter und aufmerksamer Weise mit allen unseren wunderbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für einen reibungslosen Sendebetrieb gesorgt hat! DANKE! Vieles und viele wären hier aus den verschiedenen Bereichen unseres Radios zu nennen. Ich werde es mündlich nachholen. In jedem Fall bin ich freudig gespannt, welche neuen Horizonte und Erfahrungen diese Zeit uns allen eröffnet hat.

Ein Stern am Horizont prägt die ersten Wochen des neuen Jahres, ein leuchtendes Zeichen, wie Gott die Menschen zum Kind in der Krippe und durch dieses Erdenleben dem Himmel entgegen führt. Von den Weisen aus dem Morgenland heißt es, dass sie nach der Begegnung mit Jesus auf neuen Wegen in ihre Heimat zurückkehrten (vgl. Mt 2,12).

Neue Wege im Licht des Herrn – der Stern verglüht und erlischt nicht einfach über dem Stall von Bethlehem. Er brennt als lebendige Erfahrung weiter im Herzen der königlichen Pilger als „ein Licht, das die Heiden erleuchtet“ (Lk 2,32). So besang es prophetisch der greise Simeon. So leuchtet es fort durch die Jahrtausende: „Der Dienst des Sternes ruft auch uns zur Nachfolge: dass wir mit allen Kräften dieser Gnade dienen, die alle zu Christus einlädt.“ (Leo der Große, † 461)

Mir gefällt die Vorstellung, dass der Stern in unserem Inneren weiterleuchtet – als stilles und demütiges Licht … auf den verschlungenen Pfaden unseres Lebens … in den kleinen Schritten und Dingen … verborgen im Alltäglichen, das mit Liebe getan wird. Ich finde diese Gedanken im Gedicht „Lead, kindly light“ des hl. John Henry Newman wieder. Dies „liebe Licht“ möge uns alle durch das Jahr des Herrn 2020 geleiten.

Herzlich grüßt und segnet Sie
Ihr

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Programmdirektor Radio Maria Österreich